Im ersten Teil unseres Studienprojekts „Wissensarbeiter und Unternehmen im Spannungsfeld“ haben wir die Meinungen von Wissenschaftlern, Beratern und Knowledge-Management Verantwortlichen eingeholt, die sich mit dem Thema befassen. Ihre Aussagen haben wir in einem Thesenpapier zusammengefasst. Vor allem die folgenden Punkte haben sich herauskristallisiert:
- Der individuelle Wissensarbeiter muss wieder im Mittelpunkt der Überlegungen stehen. Beim Thema Wissensarbeit(er) wurde bisher meist nur ein technologischer Ansatz mit dem Ziel, Wissen in Datenbanken zu speichern, verfolgt.
- Wissensmanagement-Projekte müssen als strategische Projekte etabliert sein, nicht als reine IT-Projekte
- Strukturen des Industriezeitalters – Arbeit, die an einen festen Raum zu einer festen Zeit gebunden ist – lösen sich auf






Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen Experten bedanken, die uns bei der Erstellung dieser Studie unterstützten!
Ich freue mich schon auf die Veröffentlichung der ausführlichen Interviews im Laufe der nächsten Wochen. Da gibt es noch viele weitere interessante Aspekte zum Management der Wissensarbeiter.
Andreas Stiehler
Hier sind die Unternehmen jetzt aktiv in allen Punkten gefordert, die Herausforderung Integration von Wissensarbeitern anzunehmen und zu bearbeiten. Dazu auch ein Beitrag in der aktuellen Computerwoche 16/12:
http://www.computerwoche.de/software/bi-ecm/2509463/
Wissensmanagement, eben nicht nur eine Frage der Technik!
Silvia Hänig
Pingback: Wissensarbeiter müssen als Individuen in den Fokus rücken @ dbc-consult
http://www.wissensberater.net/die-bedeutung-der-wissensarbeit-neue-studie
Eine schöne Zusammenfassung unserer Studie findet sich auf der Website http://www.wissensberater.net/die-bedeutung-der-wissensarbeit-neue-studie
Herr Manfred della Schiava, der von uns auch als Experte zum Thema Wissensmanagement befragt wurde, betont dabei insbesondere die Notwendigkeit neuer Arbeitsbereiche:
“Bisher wurden Millionen in den Produktionsbereich investiert, für Wissensarbeiter war gerade einmal ein billiger Schreibtisch ausreichend. Das wird sich jetzt gravierend ändern. Wenn Unternemen in der Wissensökonomie konkurrenzfähig bleiben wollen, benötigen Sie für Wissensarbeiter adäquate Arbeitsbereiche.”
Mir fehlt beim Lesen Ihres Thesenpapiers die Perspektive des Managements von “Wissensarbeitern” und die damit verbundenen Herausforderungen, gesetzte Ziele auch in quantitativer Hinsicht zu erfüllen. Es reicht nicht allein aus, den oder die “Wissensarbeiter” mit passenden Instrumenten und Tools und Freiheitsgraden usw. auszustatten, um Leistungsergebnisse auf Benchmark-Niveau zu erzielen. Dafür braucht es Führungsmethoden, die sicherstellen, dass geplante und zugesagte Ergebnisse für Kunden mit bestem Teamgeist erzielt werden, obwohl wir es heutzutage häufig mit entfernt von einander agierenden Personen zu tun haben.
Hallo Herr Taurel,
vielen Dank für den wichtigen Hinweis!
Die Perspektive des Managements von Wissensarbeitern haben wir mit These 3 “Wissensarbeiter benötigen Coaches…” zwar adressiert. Aber ich stimme zu: Dieser zentrale Punkt verdient noch viel mehr Beachtung, als wir dies mit dem Thesenpapier leisten können. Allein dazu könnte bzw. sollte man ein ganzes Buch schreiben.
Bitte beachten Sie die ausführlichen Experteninterviews, in denen dieses Thema noch stärker beleuchtet wurde. Interessante Einblicke liefern u.a. die Sicht von Frau Vollmer (GfWM, bereits veröffentlicht) sowie auch die demnächst online stehenden Interviews mit Herrn Dirbach (CKO, Zuehlke) oder Herrn Rotermund (Geschäftsführer Noventum Consulting).
Herzliche Grüße,
Andreas Stiehler